In dem Projekt arbeiten Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau, des Fraunhofer-Anwendungszentrum für Systemtechnik AST und des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT in Ilmenau zusammen.
Stromkunden können Energie nur dann effizienter nutzen, wenn sie informiert sind, wann sie wie viel Strom verbrauchen, und ob der Gebrauch von Öko-Strom auch ökonomisch interessant ist.
Daher verwenden die Forscher »elektronische Stromzähler«.
Darstellung über das Webportal
Damit Stromkunden die neuen Möglichkeiten unkompliziert nutzen können, arbeiten die Experten auch an Anwendungen für das Webportal.
Dort können die Nutzer auf einen Blick sehen, wie hoch die Stromkosten im vergangenen Jahr waren, wie viel Energie sie heute verbraucht haben und wie hoch die Stromkosten gestern waren.
Außerdem lässt sich in der Jahresübersicht erkennen, in welchen Monaten man besonders viel elektrische Energie verbraucht hat. Die Tagesübersicht macht deutlich, um welche Uhrzeit der Stromverbrauch am höchsten war.
Darstellung auch für Ökostrom und CO2-Verbrauch
Über das Portal erfahren die Nutzer aber auch, wann Öko-Strom günstig ist und wieviel CO2 bei ihrem aktuellen Verbrauchsverhalten entsteht. Dann entscheiden sich Stromkunden möglicherweise öfter, auf Energie aus erneuerbaren Quellen umzusteigen.
»Smart Metering ist mehr als nur intelligentes Auslesen von Zählerdaten. Es umfasst das gesamte Spektrum von der Tarifierung über die Zähler- und Kommunikationstechnologien bis hin zur Datenverwaltung und -aufbereitung«, betont Bretschneider. |